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Interkulturalität

Die Schaffung unserer geistigen und materialen Lebensgrundlagen findet global statt. Unsere Lebens- und Arbeitsbereiche sind deshalb grundlegend interkulturell geprägt. Interkulturelle Kompetenz ist somit die Schlüsselqualifikation im 21. Jahrhundert.

Module

Interkulturelle Kommunikation
Missverständnisse, Ursachen und Klärungen

In Schulen ebenso wie in Spitälern, in sozialen Einrichtungen wie auch im öffentlichen Dienst, in Dienstleistungs- und in Handwerksbetrieben treffen Menschen unterschiedlicher Soziokulturen aufeinander. Dabei werden die kommunikativen Signale (z. B. Blickkontakt, Pausen, Sprechtempo) und die Abläufe, die von soziokulturellen Mustern (z. B. Gesprächsorganisation, Konfliktverhalten) geprägt sind, unterschiedlich wahrgenommen und bewertet. Die daraus entstehenden Missverständnisse können Verständigungs- und Arbeitsprozesse unbewusst erheblich beinträchtigen.

Inhalt und Ziele

  • Die Teilnehmenden erwerben praxisnahes Wissen über interkulturelle Kommunikationsprozesse.
  • Sie reflektieren ihre eigene soziokulturelle Prägung und setzen sich differenziert mit anderen soziokulturellen Perspektiven auseinander.
  • Sie erkennen anhand von Fallbeispielen aus dem Berufsalltag typische Quellen von Missverständnissen und lernen, mit Unklarheiten, Mehrdeutigkeiten und Widersprüchen konstruktiv umzugehen.
  • Sie erweitern ihre Handlungskompetenz um die interkulturelle Dimension.


Rahmen und Zielsetzung

Interaktives Referat: Allgemeine Sensibilisierung
Halbtag: Vertiefter Einblick in die Thematik.
Ganztag: Übungen zu den konkret erworbenen Erkenntnissen.

Mehrtägiges Lehrkonzept auf Anfrage.


Erweiterte Angebote

Interkulturelle Kommunikation im Gesundheitsbereich.
Psychotherapie im interkulturellen Kontext.
Interkulturelle Kommunikation im Migrationskontext.
Case Management im interkulturellen Kontext.

Sowie Prozessbegleitung, Beratungen, Coaching und Supervision.

Interkulturelle Kommunikation im schulischen Kontext

Bei Interaktionen im schulischen Umfeld – sei es mit Kindern und Jugendlichen, mit Eltern und Erziehungsberechtigten aber auch im Kollegium – ist interkulturelle Verständigung eine zentrale Voraussetzung für gelingende Beziehungen. In einem authentischen Rahmen setzen wir uns praxisnah mit wesentlichen Aspekten auseinander, die eine konstruktive Zusammenarbeit fördern.

Inhalt und Ziele

  • Die Mitarbeitenden der Schule erwerben fundiertes Wissen zu zentralen Aspekten interkultureller Verständigung im schulischen Alltag.
  • Sie setzen sich differenziert mit migrationsspezifischen Einflüssen auseinander, die die Beziehungsgestaltung im schulischen Kontext prägen.
  • Sie sind in der Lage, das erworbene Wissen wirkungsvoll in ihre Praxis zu integrieren und interkulturelle Beziehungen bewusster, sicherer und entspannter zu gestalten.


Rahmen und Zielsetzung

Interaktives Referat: Allgemeine Sensibilisierung.
Halbtag: Vertiefter Einblick in die Thematik.
Ganztag: Übungen zu den konkret erworbenen Erkenntnissen.

Interkulturelle Wirtschaftskommunikation
Schwerpunkt China

Für eine erfolgreiche internationale Zusammenarbeit sind Vertrauen und Zuverlässigkeit von zentraler Bedeutung. Voraussetzung dafür ist eine gelingende gegenseitige Verständigung. In dieser Weiterbildung beleuchtet Prof. Dr. Jia praxisnah und differenziert jene Aspekte, die Verhandlungs- und Kooperationsprozesse häufig unbewusst beeinflussen können.

Inhalt und Ziele

  • Die Führungspersonen erwerben fundiertes Wissen über die philosophischen und historischen Wurzeln der chinesischen Soziokulturen.
  • Sie setzen sich praxisnah mit soziokulturellen Aspekten auseinander und reflektieren diese im Vergleich zu ihrer eigenen kulturellen Prägung.
  • Sie entwickeln ein Verständnis für Rituale und symbolische Handlangen und lernen, sich in entsprechenden Situationen adäquat zu verhalten.
  • Sie sind in der Lage, mit unterschiedlich geprägten Kommunikations-, Führungs- und Arbeitsstilen konstruktiv umzugehen.


Rahmen und Zielsetzung

Interaktives Referat: Allgemeine Sensibilisierung.
Ganztag: Vertiefter, praxisnaher Einblick in die Thematik.
2 Tage: Übungen zu den konkret erworbenen Erkenntnissen.

Prozessbegleitung und Beratungen auf Anfrage.